Digital-Life 11.02.2013

Mega: Sieben Sicherheitslücken in einer Woche

Nachdem vergangene Woche ein neues Belohnungssystem für Sicherheitslücken angekündigt wurde, vermeldet der One-Click-Hoster bereits erste Erfolge. Demnach wurden in der ersten Woche sieben Lücken geschlossen und die Finder entlohnt. Die Höhe der Belohnungen wurde nicht bekannt gegeben.

Nachdem der Filesharing-Dienst Mega

, zeigen sich nun erste Früchte dieses Programms. Sokündigte Mega-Gründer Kim Dotcom an, dass sieben Sicherheitslücken in der ersten Woche geschlossen wurden und deren Finder eine Belohnung erhalten hätten. Über die genaue Summe machte Dotcom keinerlei Angaben, er offerierte jedoch zu Beginn des Programms einen Finderlohn von bis zu 10.000 Euro pro Lücke. Überdas IT-Securityportal "The Hacker News"wurde jedoch die Belohnung eines Finders öffentlich. So soll dieser für eine Lücke der Stufe III (eine Lücke wird je nach Schwere in eine von sieben Gruppen eingeteilt) 1.000 Euro erhalten haben. Dotcom bestätigte diese Summegegenüber The Next Web.

Sicherheitsbedenken
Zuletzt musste der Nachfolgedienst von Megaupload für mehrere schwere Sicherheitslücken Kritik einstecken. Dotcoms Dienst setzt auf Verschlüsselung, um sich und seine Nutzer vor strafrechtlicher Verfolgung zu schützen. Einige findige Nutzer hatten bereits nach wenigen Stunden erste Sicherheitslücken im Verschlüsselungs-Prozess entdeckt, der auch das Konzept von Dotcom ins Wanken geraten ließ. Mittlerweile seien diese Probleme behoben, Dotcom äußerte sich bereits im Januar zur Kritik zahlreicher US-Medien in seinem Blog.

( futurezone ) Erstellt am 11.02.2013