Mexican federal police stands guard as suspected members of the Sinaloa drug cartel are presented during a news conference at the federal police center in Mexico City August 12, 2010. The suspects were arrested on Thursday in connection to the kidnapping of two television journalists by members of the Sinaloa cartel, Mexico's most powerful drug trade organization, according to the police. The journalists were freed by the federal police on July 30. REUTERS/Eliana Aponte (MEXICO - Tags: MEDIA CIVIL UNREST CRIME LAW SOCIETY)

© Reuters/ELIANA APONTE

Kriminalität
10/17/2014

Mexikanische Netzaktivisten melden Mord an Mitarbeiterin

Im Nordosten von Mexiko haben Unbekannte offenbar eine Friedensaktivistin getötet. Im Verdacht stehen lokale Drogenkartelle.

Die Frau sei entführt und umgebracht worden, hieß es am Donnerstag auf der Facebookseite Valor por Tamaulipas (Mut für Tamaulipas). Die Netzgemeinschaft sammelt Informationen über das organisierte Verbrechen in dem besonders unter dem Drogenkrieg leidenden Bundesstaat. Außerdem werden auf der Seite aktuelle Hinweise über Schießereien und andere Gefahrensituationen in Tamaulipas veröffentlicht.

Auf dem Twitterkonto der Mitarbeiterin wurde am Donnerstag ein Foto ihrer blutverschmierten Leiche hochgeladen. „Mein Name ist Maria del Rosario Fuentes Rubio. Heute ist mein Leben zu einem Ende gekommen“, war darunter zu lesen. Mittlerweile wurde das entsprechende Konto von Twitter gesperrt. Ein Sprecher der örtlichen Staatsanwaltschaft sagte der Nachrichtenagentur dpa, ihm sei der Fall bislang nicht bekannt.

Anfang 2013 musste „Valor por Tamaulipas“ für einige Zeit schließen, nachdem Unbekannte ein Kopfgeld auf die Betreiber der Seite ausgesetzt hatten. 2011 wurde die Journalistin María Elizabeth Macías, die ebenfalls im Internet über die Aktivitäten der Drogenkartelle in Tamaulipas berichtete, geköpft in der Stadt Nuevo Laredo gefunden.

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