Digital Life
06.02.2015

Microsoft-CEO: In zehn Jahren gibt es keine Füllfeder mehr

Satya Nadella rechnet damit, dass die Füllfeder in zehn Jahren von niemanden mehr verwendet wird. Handschrift verliert durch den häufigeren Tastatur-Einsatz an Bedeutung.

Microsoft-CEO Satya Nadella hat in einem Interview mit dem US-Sender ABC eine gewagte Prognose gewagt. Auf die Frage, welchen alltäglichen Gegenstand es in zehn Jahren wohl nicht mehr geben würde, antwortete er „Füllfeder.“ Da das Format des Interviews auf rasche Antworten abzielte, ging der 47-Jährige hier nicht weiter ins Detail. Nadella, der kürzlich sein einjähriges Jubiläum an der Spitze des Software-Konzerns feierte, dürfte wohl auch Inspiration von der Füllfeder seiner Interview-Partnerin bekommen haben.

So plausibel die Voraussage des Microsoft-CEOs erscheinen mag, zu Beginn des Jahrzehnts sollen die Füllfedern aber noch ein leichtes Plus verzeichnet haben. Tatsache ist aber auch, dass Handschrift im Zeitalter von Tastaturen an Bedeutung verliert. Dass sich Microsoft-CEOs aber kräftig irren können, bewies bereits Bill Gates. Er prognostizierte 2004 auf dem Weltwirtschaftsforum: „In zwei Jahren wird das Spam-Problem gelöst sein.“ Nadella enthüllte im Rahmen des Interviews zudem, dass er täglich acht Stunden schläft und Windows Phone definitiv erhalten bleiben würden.