Digital Life
04.10.2017

Milliardenbetrug mit Bitcoin: Verdächtiger ausgeliefert

Ein 38-jähriger Russe soll mittels Bitcoin Geldwäsche im großen Stil betrieben haben. Er soll für kriminelle Organisationen rund 3,4 Milliarden Euro gewaschen haben.

Ein Mann, der mit digitalen Währungen wie Bitcoin einen Milliardenbetrug begangen haben soll, soll an die USA ausgeliefert werden. Dem 38-jährigen Russen wird vorgeworfen, rund 3,4 Milliarden Euro für kriminelle Organisationen gewaschen zu haben.

Ende Juli war er mit einem internationalem Haftbefehl aus den USA in Griechenland festgenommen worden. Nun entschied am Mittwoch ein Gericht in Thessaloniki, dass er ausgeliefert werden solle. Auch Russland fordert die Überstellung seines Staatsbürgers.

Mittellos im Luxushotel

Vor Gericht betonte der Mann, nichts mit den Vorwürfen zu tun zu haben, berichteten griechische Medien am Mittwoch. Demnach gab er an, mittellos zu sein - obwohl die Festnahme in einem Luxushotel auf der griechischen Halbinsel Chalkidiki erfolgt war.

Auch seien die Zeugenaussagen zweier Mitarbeiter der US-amerikanischen Sicherheitsbehörde FBI mit Anschuldigungen gegen den Mann erst Monate nach der Ausstellung des internationalen Haftbefehls aufgenommen worden, kritisierten die Anwälte des Angeklagten.