Digital Life
14.07.2017

Missglücktes Selfie: 200.000 Dollar Schaden an Kunstwerk

Bei dem Versuch, ein Selfie in einem Museum zu machen, stieß eine Frau versehentlich mehrere Kunstwerke um. Manche zweifeln allerdings an der Echtheit des Videos.

Der Versuch, ein Selfie zu schießen, sorgte bei einer Kunstausstellung des in Hong Kong lebenden Künstlers Simon Birch in Los Angeles für einen Schaden von 200.000 US-Dollar, wie unter anderem der Guardian berichtet.

Eine Frau wollte sich vor einem Kunstwerk in Form mehrerer Kronen anscheinend so fotografieren, als hätte sie eine der Kronen am Kopf. Allerdings verlor sie ihr Gleichgewicht für einen Moment und stieß eines der Kunstwerke um.

Zu ihrem Unglück waren die Kunstwerke nebeneinander angeordnet und der Fall des ersten führte dazu, dass die gesamte Reihe wie Dominosteine umfiel. Auf YouTube ist ein Video von dem Vorfall aufgetaucht, das laut Beschreibung von einem der Freunde von Simon Birch stammt.

Der Unfall ereignete sich vor zwei Wochen und führte zu einem irreparablen Schaden, wie Gloria Yu, eine der beteiligten Künstlerinnen gegenüber der Kunstplattform Hyperallergic berichtet.

Im Netz kursieren auch Zweifel, dass das Video echt ist. Kritiker vermuten, dass es sich womöglich um einen Marketing-Stunt handelt, um Besucherzahlen der Ausstellung zu erhöhen.