Digital Life
18.02.2013

Mobiler Datenverkehr hat sich verdoppelt

Eine Studie von Ericsson zeigt ein kontinuierliches Wachstum des Datenvolumens innerhalb des vergangenen Jahres. Die steigende Verbreitung von Smartphones und Tablets wird als Hauptursache für den weltweiten Anstieg bei mobilen Daten ausgemacht.

Der Netzwerkausrüster Ericsson hat einen Quartalsbericht (PDF)zum mobilen Datenverkehr vorgelegt. Im Vergleich zu 2011 hat sich demnach das Volumen 2012 verdoppelt. Gegen Ende des Jahres wurden im Monat 1300 Petabyte im Monat bewegt. Das Unternehmen, das für die Studie Messungen in von der Firma errichteten Netzwerken vorgenommen hat, geht davon aus, dass sich der Datenhunger auch dieses Jahr wieder verdoppeln wird.

Smartphone und Tablet als Treiber
Als Grund für das hohe Datenvolumen in den Handy-Netzen wird die konstante Ausbreitung von Smartphones und Tablets ausgemacht. Laut Ericsson handelte es sich 2012 bei 40 Prozent aller verkauften Handys um Smartphones. 2011 war es noch ein Drittel. Da dieser Trend anhält, ist ein größerer Datenhunger nur logisch. Der Haupttreiber des mobilen Verkehrs ist wenig überraschend Video, das am Smartphone für 25 und am Tablet für 40 Prozent des Datenverkehrs verantwortlich ist.

Milliarden Mobiltelefonierer
Laut dem Bericht gibt es weltweit aktuell 1,5 Milliarden Verträge für mobiles Breitband, was im Vergleich zum Vorjahr ein plus von 50 Prozent bedeutet. Für LTE gibt es dem Bericht zufolge aktuell 57 Millionen, die den schnelleren Standard nutzen. Insgesamt rechnet die Studie mit 4,4 Milliarden Menschen, die einen Mobiltelefonvertrag haben.

Mehr zum Thema

  • Prognose: 3,3 Milliarden Smartphones bis 2018
  • Cisco verkauft mehr Netzwerktechnik
  • A1: LTE hat Marktreife erreicht
  • Kubas Internet wird einseitig schneller
  • T-Mobile: "UMTS-Netz ist 2013 am Limit"