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Mozilla unterstützt Kopierschutz für Videodienste

Mozilla ist der letzte größere Browser-Hersteller, der den neuartigen Kopierschutz „Encrypted Media Extensions“ (EME) einbaut. Die Erweiterung für den Web-Standard HTML5 wurde vom Netzgremium W3C definiert und soll Anwendern den Zugang zu kommerziellen Videodiensten wie Netflix, Hulu oder Amazon Video ermöglichen.

Ganz freiwillig ist der Schritt der Stiftung aber nicht, denn das von Adobe programmierte Plug-in ist nicht quelloffen und verstößt damit gegen die Grundsätze von Open Source Software.

Mozilla befürchtet jedoch, ohne ein EME-Plug-in gegen die Browser-Konkurrenz ins Hintertreffen zu geraten. Mozilla hätte es lieber gesehen, wenn die Anbieter sich von der Verknüpfung ihrer Inhalte mit einem bestimmten Gerät verabschiedet und Alternativen entwickelt hätten, erklärte Andreas Gal, Technik-Chef der Mozilla-Stifung in einem Blog-Posting.

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