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Twitter
01/14/2012

Murdoch: "Bei MySpace alles falsch gemacht"

Ungewöhnlich offenherzig zeigt sich Medienmogul Rupert Murdoch auf seinem kürzlich eingerichteten Twitter-Account. Animiert von Diskussionen auf der Elektronikmesse CES kommentierte Murdoch den Niedergang von MySpace. "Wir haben alles falsch gemacht, was man falsch machen kann", so Murdoch über die glücklose Zeit seit der Übernahme im Jahr 2005.

Murdochs News Corp hatte MySpace um 580 Million Dollar gekauft und die strauchelnde Plattform im Juni 2011 schließlich um kolportierte 35 Millionen Dollar wieder abgestoßen. Zunächst als vielversprechende Akquisition gefeiert, verabsäumte der Konzern in den sechs Jahren ein schlüssiges Konzept umzusetzen und musste schließlich machtlos mitansehen, wie das aufstrebende Facebook Monat für Monat User abspenstig machte.

Twitter-Bekenntnisse
Man habe alles falsch gemacht, was man nur irgendwie falsch machen könne, und dabei viele wertvolle wie kostspielige Lektionen gelernt, so Murdoch in seinem Tweet: "We screwed up in every way possible, learned lots of valuable expensive lessons." Die Comeback-Versuche der Plattform, die unter anderem von Panasonic als soziale TV-App auf Fernsehgeräten eingebunden wird, kommentierte Murdoch hingegen nicht.

Keine Zweifel ließ Murdoch hingegen daran, wer seiner Meinung nach die großen vier der Branche derzeit sind: Apple, Google, Amazon und - mit Abstrichen - Facebook. Vor allem Apple habe die CES-Besucher ungeachtet seiner Abwesenheit beschäftigt: "Alle Gespräche haben sich um das kommende Apple TV gedreht", so Murdoch in seinem Resümee über die Elektronikmesse. Auf der CES hatten mehrere TV-Hersteller erstmals Geräte vorgestellt, die mittels Gesten- und Sprachsteuerung bedient werden können. Auch Apple soll an so einem Fernseher arbeiten.

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