Web 2.0

MySpace entlässt die Hälfte der Belegschaft

Das angeschlagene Web-Portal MySpace gab heute bekannt, dass rund 500 Mitarbeiter entlassen werden. Dies entspricht der Hälfte der Belegschaft, die aktuell 1060 Personen zählt. Rund 100 Angestellte arbeiten in ausländischen Niederlassungen (Großbritannien, Deutschland, Australien), der Rest in den USA. Viele Kompetenzen wandern aus diesen Niederlassungen zur US-Zentrale sowie zu Schwester-Unternehmen, die ebenfalls Teil von Rupert Murdochs News Corporation sind. Ein kleines Kernteam wird weiterhin den internationalen Markt betreuen. Schon 2009 gab es eine ähnliche Entlassungswelle. Die Belegschaft schrumpfte damals von 1400 auf rund 1000 Mitarbeiter.

"Es handelt sich um harte aber notwendige Einschnitte", sagte CEO Mike Jones. Nur durch dieses Sparprogramm seien anhaltendes Wachstum und Wirtschaftlichkeit gewährt. Der Chef betonte zudem, dass die Maßnahmen in keinem Zusammenhang mit dem erst kürzlich vollzogenen Relaunch stehen und ausschließlich auf das "alte" MySpace zurückzuführen sind. Für die Zukunft kündigte er an, dass das Unternehmen flexibler, schneller und technologisch innovativer sein werde.

Laut eigenen Angaben hat MySpace, das 2005 als größtes soziales Netzwerk galt und um 580 Millionen US-Dollar von Rupert Murdoch gekauft wurde, aktuell 100 Millionen Nutzer. Ein Verkauf in diesem Jahr gilt als wahrscheinlich.

(futurezone)

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