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Sicherheit

Neue Malware zwingt Opfer zur Lösegeld-Zahlung

Die Schad-Software, die aufgrund des damit verbundenen Vorgehens "Ransomware" (ransom = Lösegeld) genannt wird, sei besonders heimtückisch, weil die Verschlüsselung, mit der gekidnappte Dateien unzugänglich gemacht werden, nicht geknackt werden kann. Dies berichtet eine Forschergruppe namens Malware Must Die, schreibt Ars Technica. Neue derartige Ransomware mit der Bezeichnung PrisonLocker oder PowerLocker wird in Online-Foren für 100 Dollar pro Lizenz verkauft. Die neuen Varianten seien laut Malware Must Die eine Weiterentwicklung der Schad-Software CryptoLocker, die im Oktober 2013 aufgetaucht ist.

Neben der Verschlüsselung von Dateien beeinträchtigen PrisonLocker und PowerLocker infizierte Computer auch auf andere Weise. So kann beispielsweise das Aufrufen des Task Managers und anderer Administrationswerkzeuge in Windows-Betriebssystemen verhindert werden. Zur Verschlüsselung verwenden die Programme den Blowfish-Algorithmus. Der Schlüssel ist 2048 Bit lang und befindet sich alleine in der Hand des Angreifers.

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