Samsung will den letzten Note-7-Smartphones den Saft abdrehen
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Brandgefahr

Note 7: Austrian und Lufthansa untersagen Nutzung an Bord

Samsung hat weltweit sein Smartphone Galaxy Note 7 zurückgerufen, weil durch Überhitzung und Kurzschlüsse Brandgefahr herrscht. In Österreich startet die Umtauschaktion am 19. September, bis dahin empfiehlt Samsung die Geräte nicht mehr einzuschalten.

Damit es zu keinen Unfällen in Flugzeugen kommt, bis alle Geräte getauscht wurden, hat die Austrian Airlines bekannt gegeben, dass das Note 7 an Bord weder eingeschaltet noch geladen werden darf. Dies gelte für alle Flüge der Lufthansa Group und sei in „enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden“ festgelegt worden.

Dies ist Reaktion auf eine offizielle, dringliche Empfehlung der US-Flugsicherheitsbehörde FAA. Demnach müssen Passagiere auch sicherstellen, dass sich das Gerät während des Fluges nicht automatisch einschaltet, wenn beispielsweise ein Wecker gestellt wurde. Das Smartphone darf außerdem nicht im aufgegebenen Gepäck transportiert werden.

Schon vor der FAA-Empfehlung haben einige australische Fluglinien den Gebrauch des Note 7 an Bord verboten. Die FAA reagiert mit ihrer Empfehlung auf die offizielle Rückrufaktion des Note 7 in den USA, an der seit 15. September die US-Verbraucherschutzbehörde CPSC beteiligt ist. Samsung hat zwar schon am 2. September eine Rückrufaktion eingeleitet, allerdings auf freiwilliger Basis und ohne der Beteiligung von Behörden.

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