Digital Life
01.12.2017

Notlandung wegen WLAN-Hotspot "Bomb on Board"

Ein Flug von Nairobi nach Istanbul musste ungeplant unterbrochen werden, weil ein Passagier seinen WLAN-Hotpot "Bomb on Board" getauft hatte.

Dass Flugzeugkapitäne äußerste Vorsicht walten lassen, wenn WLAN-Hotspots mit verdächtigen Bezeichnungen entdeckt werden, ist vielen Flugreisenden bereits bekannt. Einem Passagier auf einem Turkish-Airlines-Flug von Nairobi (Kenia) nach Istanbul am Donnerstag scheint dies nicht gewusst oder für einen schlechten Scherz in Kauf genommen zu haben. Auf einem Mobilgerät hat er einen Hotspot aktiviert und diesen "Bomb on Board" getauft. Als das Netzwerk entdeckt wurde, leitete der Pilot eine Notlandung ein, berichtet Reuters.

Am Flughafen von Khartoum im Sudan wurden alle 100 Passagiere aus dem Flugzeug geholt und einer Sicherheitsüberprüfung unterzogen. Erst als feststand, dass sich keine Bombe an Bord befand, konnte der Flug fortgesetzt werden. Wie Gizmodo berichtet, kam es im Vorjahr zu einer Notlandung, weil ein Passagier einen WLAN-Hotspot "Samsung Galaxy Note 7" genannt hat, obwohl er nicht im Besitz eines solchen explosionsgefährdeten Smartphone-Modells war. 2014 wurde ein Flug verschoben, weil ein Hotspot mit dem Namen "Al-Quida Free Terror Nettwork" entdeckt worden war.