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Bohrinseln

Obama verbietet Offshore-Bohrungen in der Arktis

Gemeinsam mit Kanadas Premierminister Justin Trudeau hat US-Präsident Barack Obama eine Vereinbarung verkündet, die das Bohren nach Öl und Gas in arktischen US-Gewässern verbindet. Genauer gesagt sind die US-Anteile an der Tschuktschensee westlich von Alaska und an der Beaufortsee nördlich von Alaska betroffen. Die Gewässer besäßen einen wichtigen, unersetzbaren Wert als natürliches Habitat, begründet der scheidende US-Präsident in einer Presseaussendung des Weißen Hauses.

Das Bohrverbot wird rechtlich auf Basis des Outer Continental Shelf Land Act, einem Gesetz aus dem Jahr 1953, durchgesetzt, berichtet die Washington Times. Der US-Präsident besitzt demnach das Recht, Gewässer für die Öl- und Gasförderung ohne zeitliche Beschränkung auszuschließen. Obama ist überzeugt, dass das Verbot auch in Zukunft halten wird. Donald Trump hat sich in der Vergangenheit als Befürworter von Offshore-Ölförderung positioniert. In seinem Kabinett werden ebenfalls einige Verbündete der Ölindustrie vertreten sein.

Öl-Lobbyisten drängen Trump laut der Washington Times bereits dazu, das Bohrverbot in der Arktis wieder aufzuheben. Sie sind überzeugt davon, dass Obamas Verbot wieder aufgehoben werden kann.

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