Digital Life
16.11.2017

Österreicher glauben an elektromobile Zukunft

Laut neuer Umfrage würden sich derzeit nur wenige ein Elektroauto zulegen. Die Mehrheit glaubt aber, dass sich der E-Antrieb in 20 bis 30 Jahren durchgesetzt haben wird.

Das Marktforschungsinstitut IMAS hat einen neuen Bericht zu einer Umfrage über "E-Mobilität als Kraftstoff der Zukunft" veröffentlicht. Dabei zeigt sich, dass Österreicher derzeit zwar nur selten ein Elektroauto kaufen würden. In 20 bis 30 Jahren sollten sich Elektroautos jedoch als dominierende Antriebsart auf den heimischen Straßen durchgesetzt haben, ist die Mehrheit überzeugt. Rein mit Benzin oder Diesel betriebene Kraftfahrzeuge sollen dann nur noch eine Nebenrolle spielen.

Jetzt nein, in Zukunft ja

28 Prozent der Befragten glauben, dass mehrheitlich reine Elektroautos im Straßenverkehr präsent sein werden. 16 Prozent sind von einer Dominanz von Hybridautos überzeugt. Nur 7 bzw. 6 Prozent glauben an Benzin bzw. Diesel. Sechs Prozent sehen den Wasserstoffantrieb als meistverbreitete Antriebsform der Zukunft.

Derzeit würden 31 Prozent der Befragten bei einem Neuwagenkauf zu einem Benziner greifen, 23 Prozent zu einem Dieselantrieb. Ein Hybrid-Auto würden neun Prozent kaufen, ein Elektroauto nur fünf Prozent.

Keine Fahrverbote

IMAS hat auch gefragt, ob Zulassungsverbote für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren, wie sie in anderen Ländern diskutiert oder gar schon beschlossen wurden (Norwegen), auch in Österreich sinnvoll wären. 54 Prozent halten ein Verbot für eher nicht oder überhaupt nicht sinnvoll. Ein Drittel der Befragten spricht sich für Verbote aus. Auch die Verbannung von Dieselfahrzeugen aus Innenstädten wird von einer - wenn auch knappen - Mehrheit abgelehnt.