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Videobotschaft Österreichische Künstler gewinnen Snowden für Projekt.

Ein Bild von Edward Snowdens erstem öffentlichen Auftritt in Russland
Ein Bild von Edward Snowdens erstem öffentlichen Auftritt in Russland - Foto: Wikileaks
Edward Snowden lieferte eine Videobotschaft für das Kunstprojekt "Die Realität ist dem Menschen zumutbar", das am Donnerstag in Washington DC gezeigt wird.

Der österreichischen Künstlergruppe TEAM[:]niel ist ein großer Coup gelungen: Für ihr Kunstprojekt "Die Realität ist dem Menschen zumutbar" konnten sie Edward Snowden gewinnen, der mit einer Videobotschaft einen exklusiven Beitrag leistet. Das Video der "interaktiven Komplex-Installation" wird heute Abend im Austrian Cultural Forum der Österreichischen Botschaft in Washington gezeigt.

Kontrast zu "Yes we can"

Mit diesem Video gelang es "TEAM[:]niel" als "einzige Künstlergruppe weltweit ein exklusives Statement von Edward Snowden zu bekommen", wie Teammitglied Veronika Bayer gegenüber der APA unterstrich. Die Ausstellung startete bereits am Dienstag und wird noch bis morgen in Washington zu sehen sein. Der Beitrag von Snowden ist heute Abend (um 19.30 Uhr Ortszeit) als Teil einer Videoinstallation zu sehen und würde inhaltlich einen Kontrast zu der amerikanischen "Yes we can"-Einstellung darstellen und die Neuen Medien thematisieren, erklärte Bayer weiter.

Stolz auf Snowden-Beteiligung

Für Bayer erklärt sich die Bereitschaft von Snowden, Teil des Projektes zu sein, so, dass er "von den Themen und Inhalten überzeugt" sei, mit denen sich die österreichischen Künstler befassen. Man sei auch "sehr stolz" auf diesen Beitrag und habe "nicht damit gerechnet". Neben dem Videobeitrag setzen sich die Künstler in Liveperformances und Installationen mit den Themen Neue Medien, Überwachung und den Machenschaften der NSA auseinander, wodurch das Publikum zum "Nach- und Mitdenken" angeregt werden soll.

"Die Realität ist dem Menschen zumutbar" soll von 22. bis 27. April auch in Wien präsentiert werden.

(apa) Erstellt am 27.03.2014, 16:46

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