Digital Life
05.08.2016

GIFs und Vines sind bei Olympia verboten

Das Internationale Olympische Komitee hat für Medienvertreter ein Bewegtbildverbot in Sportstätten der Sommerspiele in Rio erlassen. Keine GIFs, kein Streaming, kein Vine.

Das olympische Komitee hat strenge Regeln für Medienvertreter in Rio erlassen. Innerhalb olympischer Veranstaltungsgelände ist es ihnen nicht erlaubt, Videomaterial außerhalb der offiziellen Kanäle im Netz zu verbreiten. Die Regeln für Medienunternehmen wurden offiziell vom IOC ausgegeben. Videomaterial von den Olympischen Spielen in Rio darf von Medienvertretern nicht "in animierte Grafikformate wie GIF oder Kurzvideoformate wie Vines und andere" umgewandelt werden. Das Senden von Bildmaterial mit Live-Streaming-Anwendungen wie Periscope ist ebenfalls untersagt, wie gsmarena berichtet.

Die Regeln gelten nicht nur für Medienmitarbeiter. "Normale" Besucher dürfen zwar Videos, Tonaufnahmen und GIFs erstellen, diese allerdings nicht über Social Media oder sonstwo veröffentlichen. Die kommenden Tage und Wochen werden zeigen, ob das Internet dennoch voll mit GIFs und anderen Bewegtbildern von den Spielen sein wird.