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WEIHNACHTS-SHOPPING
12/20/2010

Online-Shops profitieren vom Winterwetter

Die tiefwinterlichen Temperaturen mit Minusgraden haben dazu geführt, dass mehr Kunden denn je in Europa ihre Weihnachtseinkäufe online erledigt haben. Durch den starken Schneefall der vergangenen Tage kommt es jedoch auch zu Lieferverzögerungen. Auch Amazon ist davon betroffen.

In ganz Europa herrschten in den vergangenen Tagen Minusgrade und Schneefall. Für Online-Händler in Frankreich bedeutete dies ein starkes Umsatzplus.

Der nach Amazon in Europa zweitgrößte Online-Händler PIXmania meldete etwa ein Umsatzplus von 30 Prozent, gerechnet ab dem dritten November-Wochenende. "E-Commerce wächst im Gesamten, aber der Kälteeinbruch hat sicherlich auch dazu beigetragen", sagte der PIXmania-Geschäftsführer Ulric Jerome.

Lieferverzögerungen von bis zu zwei Tagen

Doch der starke Schneefall und das eisige Winterwetter führen auch zu Lieferverzögerungen. So ist auf der PIXmania-Website in Österreich zu lesen: "Auf Grund der aktuellen Wetterlage ist es möglich, dass einige Lieferungen ein bis zwei Tage zusätzlich benötigen."

Auch der weltgrößte Online-Einzelhändler Amazon gab am Montag bekannt, dass es zu Lieferverzögerungen kommen könne. Die Witterung sei eine Herausforderung für den Versandhandel, sagte eine Unternehmenssprecherin am Montag im Logistikzentrum im osthessischen Bad Hersfeld.

Deadline für Weihnachtsgeschenke

Es seien bisher mehr Nachfragen nach dem Verbleib der Sendungen eingegangen als sonst, räumte Amazon ein. Kunden müssen auch bei Amazon mit Verzögerungen von ein bis zwei Tagen rechnen. Auch bei Amazon.at ist ein entsprechender Hinweis zu finden.

Bestellungen bei Amazon, die noch vor Weihnachten zugestellt werden sollen, sollten bis Montag 23:59 Uhr aufgegeben werden, wenn sie standardmäßig versandt werden. Der Premiumversand sowie Overnight-Express sind noch bis zum Mittwoch, 22. Dezember, möglich.

Kräftiges Umsatzplus erwartet

Amazon erwartet im Schlussquartal 2010 einen Umsatzanstieg um bis zu 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Allein im 3. Quartal verbuchte Amazon ein Umsatzplus von 39 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, es waren letztlich 7,65 Milliarden Dollar. Weltweit beschäftigt Amazon 31.200 Mitarbeiter. In Bad Hersfeld hat Amazon sein größtes Logistikzentrum Europas.

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(futurezone/dpa/Reuters)

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