Digital Life
25.11.2015

Phuc Dat Bich: Gelöschter Facebook-Account war ein Witz

Ein Australier narrt mit seiner Geschichte vom angeblich gelöschten Facebook-Profil mit dem vietnamesischen Namen "Phuc Dat Bich" weltweit Medien.

Update: Die Geschichte des Australiers mit dem Namen Phuc Dat Bich, dessen Profil angeblich von Facebook gelöscht wurde, weil ein Fuck-that-Bitch-Wortspiel vermutet wurde, hat sich als Scherz entpuppt. Der Urheber hat gegenüber australischen Medien gestanden, dass er sich einen Spaß erlaubt hat. Der Witzbold hatte sogar ein Bild eines entsprechenden Reisepasses gefälscht. Die ursprüngliche Geschichte gibt es hier:

Ein 23-jähriger Australier legt sich mit Facebook an. Der Grund: Sein eigentlich harmloser, vietnamesischer Name, der auf Englisch ausgesprochen jedoch etwas obszön klingt (tatsächlich phonetische Aussprache: Phoo Da Bic). Der Account von Phuc Dat Bich wurde offenbar schon mehrmals gesperrt, stets aufgrund seines Namens.

„Mir wurde vorgeworfen, dass ich einen falschen und irreführenden Namen verwenden würde, was mich sehr verletzt“, schreibt Dat Bich in einem Posting. Im Zuge des Postings veröffentlichte er auch ein Foto seines Reisepasse, in dem sein Name vermerkt wurde. Das öffentliche Posting scheint jedoch Wirkung gezeigt zu haben, sein Account ist weiterhin aktiv. Erst vor wenigen Tagen sorgte der Fall einer US-Amerikanerin für Aufsehen, die aufgrund ihres Vornamens Isis von Facebook gesperrt wurde. Facebook fordert Klarnamen von seinen Nutzern, lässt ihnen dabei aber gewisse Freiheiten. So muss man nicht mehr seinen Geburtsnamen angeben, sondern jenen, unter dem man bei Freunden und Familie bekannt ist.

Noch kein Kommentar von Facebook

Unterdessen wurde das Posting des jungen Australiers, das bereits am 28. Jänner dieses Jahres veröffentlicht wurde, zum Facebook-Hit. Der Beitrag wurde mehr als 145.000 Mal mit einem Like versehen sowie 78.000 Mal geteilt. Facebook-Nutzer aus aller Welt kommentieren nun auf der Pinnwand öffentliche Beiträge des offenbar begeisterten Auto-Fans. Ein offizielles Kommentar von Facebook steht allerdings noch aus.