gericht
01/28/2011

PlayStation-Hacker muss Computer abgeben

Die Hardware von "GeoHot" wurde aufgrund seines Hacks der Sony PlayStation 3 beschlagnahmt.

Der unter dem Namen "GeoHot" bekannt gewordene George Hotz soll laut eines Gerichtsbeschluss in San Francisco seinen Computer samt Festplatten aufgrund der Veröffentlichung des PlayStation Root-Keys abgeben. Ein Gericht stellte fest, dass die Herausgabe des Schlüssels eine Verletzung des US-amerikanischen Urheberrechts darstelle. Dem Gericht zufolge habe der 21-jährige Hotz dem Konzern Sony mit der Veröffentlichung enormen Schaden zugefügt. Aus diesem Grund wurde eine einstweilige Verfügung gegen ihn erlassen.


Hotz Anwalt zeigt sich über die Entscheidung enttäuscht, betonte aber gleichzeitig, dass das Verfahren noch nicht beendet sei und dass weiter debattiert werden wird ob Hotz wirklich alleine für den Hack verantwortlich gemacht werden kann. Laut Sony habe "GeoHot" gegen den "Digital Millennium Copyright Act" und den "Computer Fraud and Abuse Act" verstoßen, indem er durch die Veröffentlichung des Jailbreak-Codes dazu beigetragen hat, Sonys Sicherheitsmaßnahmen zu umgehen.

Es ist nicht bekannt ob oder inwieweit die Hacker-Gruppe "fail0verflow", die den Grundstein für den Hack gelegt haben, auch von den jüngsten Maßnahmen betroffen sind.

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(futurezone)

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