Digital Life
24.07.2016

Polizei streckt Pokemon-Go-Spieler mit Taser nieder

Ein Pokémon-Go-Spieler wollte einen bereits geschlossenen Park nicht verlassen und wurde festgenommen. Nun droht die Mutter der Pokémon Company mit Klage.

Ein „Pokémon Go“-Spieler in Florida wurde Donnerstag Nacht von der Polizei mit einem Taser beschossen, nachdem dieser sich weigerte einen Park zu verlassen. Das berichtet der lokale Nachrichtensender WFL8. Der Mann befand sich mit mehr als 150 anderen Spielern in einem Park in Tampa, der offenbar ein Hotspot für Pokémon Go ist. Zu dieser Uhrzeit war der Park allerdings bereits geschlossen, weswegen die Polizei die Spieler zum Gehen aufforderte.

Lediglich ein Mann weigerte sich und wurde nach einer längeren Debatte mit einem Taser niedergestreckt. Die Szenen wurden auch von Passanten festgehalten. „Diese Polizisten müssen damit aufhören. Jemand kann ja wohl reden, aber er greift euch doch nicht an“, so die Mutter des Pokemon-Go-Spielers. Die Polizei verwies darauf, dass der Mann mehrmals dazu aufgefordert wurde, sich auf den Boden zu legen und dies verweigerte. Als letzte Maßnahme wurde daher zum Taser gegriffen.

Mutter droht mit Klage

Eine Erklärung, die der Mutter des Gamers aber nicht ausreicht. „Das ist alles die Schuld von Pokémon. Ich werde Pokémon und die Polizei von Tampa dafür verklagen“, kündigte sie an. In den vergangenen Wochen kam es immer wieder zu verwirrenden Situationen zwischen Polizei und Pokémon-Go-Spielern. Die Polizei versucht mittlerweile selbst mit öffentlichen Warnungen und Tipps die Spieler zu belehren, welche Grenzen man nicht überschreiten sollte.