Digital-Life 01.03.2013

Ranking zeigt Reparatur-Potential von Tablets

Das Reparatur-Anleitungs-Portal iFixit hat aktuelle Tablet-Modelle einem Test unterzogen. Eine Ranking-Liste zeigt nun, welche Geräte eher einfach in Eigenregie zu reparieren sind und welche weniger. Die neuesten iPads schneiden schlecht ab, das Microsoft Surface Pro noch schlechter.

Wie iFixit auf einer eigenen Webseite beschreibt, wurden mehrere Kriterien zur Punktevergabe im Tablet-Reparatur-Test angewendet. Bewertet wurde die Schwierigkeit, das Gerät zu Öffnen, die Arten von Befestigungen im Inneren, die Komplexität beim Ersetzen hauptsächlicher Komponenten, die Aufrüstbarkeit, die mögliche Verwendung von herstellerunabhängigen Werkzeugen zur Wartung und die Modularität von Komponenten.

Die maximale Punkteanzahl erreichte keines der getesteten Tablets. Mit neun Punkten geht das Dell XPS 10 als Sieger hervor. Mit 8 Punkten schneiden das Amazon Kindle Fire und das Galaxy Tab 2 7.0 recht gut ab. Bemängelt wird meist dennoch die feste Verbindung von Display und Glas.

Das Google Nexus 7 (7 Punkte) erweist sich als leichter modifizierbar als das Nexus 10 (6 Punkte). Das Kindle Fire HD 8.9 Zoll (5 Punkte) ist wesentlich schwieriger zu reparieren als das Kindle Fire. Bei iPads wurde die Eigenreparatur mit Fortschreiten der Generationen immer schwieriger. iPad 4 und iPad Mini schneiden mit nur 2 Punkten besonders schlecht ab.

Die schwarze Laterne erhält das Microsoft Surface Pro. Bemängelt werden "Tonnen von Kleber", die die Innereien des Tablet zusammenhalten, sowie das Risiko, beim Öffnen des Geräts die Display-Kabeln zu beschädigen.

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( futurezone ) Erstellt am 01.03.2013