Digital Life
25.10.2018

Rapid und Sturm liefern sich heftigen Streit auf Twitter

Die Social-Media-Verantwortlichen der beiden Fußballklubs sind in den sozialen Netzwerken aneinander geraten und bleiben sich nichts schuldig.

Die Rapid-Delegation hat sich am Mittwochvormittag auf den Weg nach Spanien gemacht, wo am Donnerstagabend das Europa-League-Duell mit Villarreal wartet. Die Hütteldorfer wollen sich im Osten Spanien Rapid für das blamable 0:3 in Hartberg rehabilitieren, präsentierte man sich doch zuletzt auf internationaler Ebene deutlich konstanter als in der Liga.

Die heimische Konkurrenz gibt aber auch an spielfreien Tagen in der Bundesliga nicht Ruhe, am wenigsten in den sozialen Netzwerken. Auf den Twitter-Eintrag Rapids, in dem informiert wird, dass der starke Wind die Abreise nach Spanien verzögert, kontern die Social-Media-Verantwortlichen von Sturm Graz mit "Und schon wieder macht euch Sturm Probleme". Nachdem die Rapidler mit einem Seitenhieb antworten, zieht Sturm nach und erinnert den Rivalen an die Hartberg-Schmach. Das Schöne dabei: Beleidigt wurde beim lustigen " Wortgefecht" keiner.  

Wortgefecht geht weiter

Das muntere Wortgefecht zwischen Rapid Wien und Sturm Graz auf Twitter ist noch nicht ausgestanden. Nachdem sich die Social-Media-Abteilungen der beiden Klubs am Mittwoch gegenseitig durch den Kakao gezogen hatten, legt man bei Rapid am Donnerstag noch einmal nach.

"Guten Guten Morgen, SK Sturm - unsere Twitter-Konversation scheint ja verfolgt zu werden! Wir klinken uns da aus! Alles Gute beim TSV Hartberg - kann ja nicht schlechter laufen für Euch als im Europacup in der Steiermark", heißt es in dem Tweet am Donnerstagmorgen. Beigefügt - die Wikipedia-Bilanzen der beiden Klubs im Europacup der letzten Jahre.

 

 

Die Bilanz sieht wahrlich alles andere als rosig aus für Sturm. Da setzte es seit der Saison 2013/14 nämlich ausnahmslos Heimpleiten, darunter auch gegen so klingende Namen wie Breidablik Kopavogur aus Island, Mladost Podgorica aus Montenegro oder diese Saison gegen AEK Larnaka aus Zypern. Die Rapid-Bilanz liest sich da ein wenig versöhnlicher.