Digital Life
09/26/2015

Roboterkäufer müssen zustimmen, keinen Sex damit zu haben

Käufer des japanischen Roboters Pepper müssen einen Vertrag unterschreiben, in dem sie erklären, keinen Sex mit dem Gerät zu haben.

SoftBank, das Unternehmen hinter dem humanoiden Roboter Pepper, hat in seinen Endbenutzer-Vertrag eine Klausel geschrieben, dass der Roboter nicht für sexuelle Aktivitäten genutzt werden darf. App-Entwicklern hat das Unternehmen außerdem verboten, jegliche Formen von erotischen oder Sex-Apps für das Gerät zu programmieren, wie Wired und der Telegraph berichten. Eine offizielle Stellungnahme dazu von SoftBank gibt es derzeit nicht.

Pepper ist seit diesem Jahr im Verkauf und kostet umgerechnet knapp 1800 Euro. Laut Angaben auf der entsprechenden Webseite ist er der erste humanoide Roboter, der entworfen wurde, um mit Menschen zusammen zu leben. Er kann Emotionen lesen und entsprechend darauf reagieren.

Erst vor kurzem wurde eine Kampagne ins Leben gerufen, die Sex-Roboter verbieten lassen will. Die Initiatoren sind unter anderem der Auffassung, dass Sex-Roboter dazu beitragen, dass Frauen und sogar Kinder zunehmend als Sexobjekte gesehen werden.