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Routing-Fehler legte Teile des Internets in den USA lahm

Vor rund einem Jahr hat eine DDoS-Attacke große Teile des Internets lahm gelegt, in dem das Infrastruktur-Unternehmen Dyn attackiert worden war. Am Montag gab es einen Ausfall des Internets ähnlichen Ausmaßes in den USA. Schuld daran war dieses Mal allerdings etwas Anderes: Eine Miskonfiguration eines Mitarbeiters bei Level 3, eines Internet-Backbone-Unternehmens, das andere große Netzwerke stützt.

Laut Informationen von Netzwerkanalysten sei die Miskonfiguration ein Routing-Problem gewesen, das einen sogenannten „Ripple-Effekt“ ausgelöst habe, wie „Wired“ berichtet. Unternehmen wie ComCast, Spectrum, Verizon, Cox und RCN waren in den USA betroffen.

Rasche Behebung

Laut Angaben von Level 3 sei der Fehler innerhalb von 90 Minuten behoben gewesen. Comcast und RCN bestätigten dass es Probleme gegeben hätte. Das Routing-Problem betraf sogenannte „Autonomous Systems“, die IP-Adressen in Netzwerk sowie ihre Routing-Pakete mit Daten tracken. Bei dem Vorfall am Montag hat es sich um einen Fehler gehandelt. Derartige Internet-Ausfälle hat es laut Wired bereits öfters mal gegeben. Eine Heatmap von DownDetector zeigt allerdings, wie gravierend das Problem war.

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