Social Networks
10/22/2010

sFond: 250 Millionen für Social Web-Start-Ups

Facebook, Zynga und Amazon, jene Unternehmen, die schon heute soziale Netzwerke und deren Services unterstützen, investieren durch einen neu aufgelegten Fond massiv in Jungunternehmen. Auch Dienstleistungen werden zur Verfügung gestellt.

Bei einer Konferenz in der Facebook-Zentrale in Palo Alto wurde ein Fond vorgestellt, mit dem zukünftige Entwicklungen für soziale Netze gefördert werden sollen. Kleiner Perkins Caufield & Byers (KPCB), eine Firma, die Risikokapital zur Verfügung stellt, hatte die Konferenz einberufen, um bekannt zu geben, dass Facebook, Amazon.com, Zynga sowie Comcast, Liberty Media und Allen&Co einen 250 Millionen Dollar umfassenden Fond namens sFond eingerichtet haben.
Mit dem Geld aus dem sFond und dem Wissen der teilnehmenden Unternehmen, sollen Jungunternehmen gefördert werden, die "social web"-Applikationen entwickeln. "Wir stehen am Anfang einer neuen Ära für Entwickler eines sozialen Internets, die Menschen und Plätze neu definieren und entwickeln, deren Blick über Dokumente und Websites reicht", so John Doerr von KPBC. Der sFond wird vom KPCN-Partner Bing Gordon, der zuvor Kreativ-Direktor und Chef von Electronic Arts sowie Aufsichtsrat bei Amazon und Zynga war geleitet.

"Social Apps sind viral und wenn sie einschlagen, dann passiert das plötzlich und dann verbreiten sie sich explosionsartig. Das ist nur einer der Gründe, aus denen das skalierbare, elastische, keinen Investitionsaufwand fordernde, variable Umfeld von Amazons Web Services ideal für solche sozialen Anwendungen ist. Die drei Top-Unternehmen, die für Facebook entwickeln, verwenden alle AWS", so Jeff Bezos, Gründer und Chef von Amazon.com. Mark Zuckerberg fügte hinzu: "Das Web wird um Menschen herum neu aufgebaut und wir sind an einem Punkt, an dem jede Applikation, Website oder jedes Gerät so gestaltet werden kann, dass es von Anfang an für ein soziales Internet geeignet ist. Unser Fokus liegt darauf, Unternehmen dazu zu befähigen, ihre Industriezweige zu sprengen."

Jeder der Schlüsselinvestoren des sFond will Jungunternehmern seine stärksten Ressourcen zur Verfügung stellen. Im Fall von Amazon ist das ein einjähriger Amazon Web Service-Support, priorisierter Zugang zu Veranstaltungen für Jungunternehmer sowie unternehmerische und technische Unterstützung. Facebook hingegen gewährt den Jungunternehmen Zugang zu seinen Teams, Programmierschnittstellen (APIs), die sich noch in der Beta-Phase befinden und neuen Programmen wie Facebook Credits. Zynga wiederum will regelmäßige Veranstaltungen abhalten, die den Unternehmen in technischen Belangen und in Bereichen, die mit der Unternehmensführung zu tun haben, weiterhelfen sollen. Dazu gehört auch die Zusammenarbeit mit Open Source-Anbietern.

(//futurezone//)

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