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Luftfahrt

Sicherheits-Kontrollen auf US-Flughäfen "erbärmlich"

"Wenn man sich die die Zahl der Situationen ansieht, bei denen Menschen mit Waffen oder Bomben in verdeckten Testermittlungen durchkamen, dann ist das wirklich armselig. Damit meine ich erbärmlich", so kritisierte ein Repräsentantenhaus-Abgeordneter die Leistung der US-Flugsicherheitsbehörde TSA während einer Anhörung. "Denken sie nur an die Lücken, das ist furchtbar."

Beamte des US-Generalinspektorats hatten zuvor versucht, Waffen und Sprengstoffe an den Sicherheitskontrollen auf Flughäfen vorbeizuschmuggeln, berichtet Ars Technica. Auf verschiedenen Flughäfen schafften sie es in bis zu 95 Prozent aller Fälle, damit durchzukommen, ohne entdeckt zu werden. "Die Fehlschläge inkludieren Versagen der Technologie, Versagen der TSA-Prozesse und menschliche Fehler", schreibt das Generalinspektorat in seinem Bericht. "Wir fanden heraus, dass Sicherheitsstufen einfach fehlten."

Auch der US-Rechnungshof lässt kein gutes Haar an der TSA. Diese habe konstante Schwierigkeiten im Programm-Management. Die TSA reagiert reuig. Man werde eine komplette Systemüberprüfung durchführen, kündigte TSA-Chef Peter Neffenger an. Neffenger überlegt auch, künftig Hunde bei der Untersuchung von Flugpassagieren einzusetzen.

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