Das Außenministerium überlegt nun, die Richtlinien zu den Diplomatenpässen zu ändern

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Digital Life
06/10/2015

Softwareproblem sorgt für längere Wartezeit bei Reisepass

Eine neue Software sorgt beim zentralen Register für Meldedaten für stundenlange Ausfälle. Das verzögert auch die Ausstellung von Reisepässen und anderen Dokumenten.

Wer Dokumente von Wiener Ämtern holen will, sollte sich derzeit auf längere Wartezeiten einstellen. Das Innenministerium hat laut ORF.at mit Softwareproblemen zu kämpfen, die das Ausstellen von Dokumenten und Urkunden verzögern. Davon sind neben Reisepässen und Strafregisterauszügen beispielsweise auch Geburtsurkunden betroffen. Die Ausfälle treten bereits seit 1. Juni auf, Schuld soll ein neues Programm sein. Dieses bereite Probleme und erschwere die Abfrage der Meldedaten über das zentrale Register.

Ausfälle bereits reduziert

An der Behebung werde gearbeitet, die Ausfälle konnten bereits von mehreren Stunden auf eine halbe Stunde reduziert werden. Urlauber, die kurzfristig ihren Pass verlängern wollen, können dies aber weiterhin tun. „Es kann in der aktuellen Situation auch sinnvoll sein, vorher anzurufen und zu fragen, wie es mit den Wartezeiten aussieht“, so Karl-Heinz Grundböck, Sprecher des Innenministeriums, gegenüber ORF.at.

Bereits Anfang April sorgte ein Update im Innenministerium für Probleme. Das von der Polizei genutzte Elektronischen Kriminalpolizeilichen Informationssystem (EKIS) stürzte nach einem Update regelmäßig ab, wodurch die Strafregisterabfrage erschwert wurde.