Digital Life
07.10.2015

Sprung in 1080 Meter hoher Touristen-Glasbrücke entstanden

Unter einem Besucher des Yuntai-Nationalparks in China ist der Glasboden eines an einer Felswand schwebenden Wanderweges gesprungen.

Was dem Tourist Lee Dong Hai im chinesischen Yuntai-Nationalpark passiert ist, ist wohl der Alptraum vieler Menschen, die den Schritt auf hohe Konstruktionen mit Glasboden wagen. "Ich war fast am Ende und plötzlich hörte ich ein Geräusch. Mein Fuß wackelte ein bisschen. Ich blickte hinunter und sah, dass da ein Sprung im Boden war", postet der Mann am Social Network Weibo. "Eine Menge Leute begann zu schreien. Ich schrie 'Es ist gebrochen, es ist wirklich gebrochen!' und schob Leute vor mir an, damit wir weglaufen konnten."

Der U-förmige Glaswanderweg entlang eines Felsens im Nationalpark ist in 1080 Meter Höhe montiert. Wie Mashable berichtet, versichert die Nationalparkverwaltung, dass zu keinem Zeitpunkt echte Gefahr für die Besucher bestanden habe. Der Sprung im betreffenden Glasbodenelement sei lediglich in einer von insgesamt drei Glasschichten aufgetreten. Grund dafür war angeblich ein Stahlbecher, den ein Besucher fallen gelassen hatte. Die Glasbrücke wurde vorsorglich gesperrt.

Glasbrücken sind extrem populär in China. In Bergregionen entstehen jährlich mehrere der Nervenkitzel-Konstruktionen. Auch in Österreich gibt es mehrere Plattformen mit Glasboden über steilen Abhängen.