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Audio-Streaming

Start für Kim Dotcoms Musikdienst Baboom

Die Musikplattform Baboom hätte eigentlich bereits vor Jahren starten sollen, nun erst ist es soweit. Der Streamingdienst soll Spotify und Apple Music mit einem für Künstler attraktiven Geschäftsmodell Konkurrenz machen. 90 Prozent der Einnahmen von Baboom sollen an die teilnehmenden Musiker ausgezahlt werden. Der Dienst nennt dies "Fair Trade Streaming".

Nutzer können bei Baboom zwischen einem kostenlosen und einem Premium-Modell wählen. Wie TheNextWeb berichtet, sind beim Gratis-Modell Werbeeinschaltungen inkludiert, ähnlich wie bei Spotify. Wiedergabelisten können aus bis zu 100 Songs kreiert werden. Premium-Kunden können Musik zwischen unterschiedlichen Geräten werbefrei streamen und Musiksammlungen mit beliebig vielen Songs anlegen. Beide Modelle ermöglichen es dem Nutzer, einzelne Songs zu kaufen.

Pläne für Baboom wurden von Megaupload-Gründer Kim Dotcom bereits im Jahr 2011 verkündet. Der Start sollte 2013 stattfinden und wurde später auf 2014 verschoben. Im Oktober 2014 kündigte Dotcom seinen Rückzug von dem Projekt an. "Die Musikindustrie hasst mich. Du wirst es ohne mich besser haben", richtete Dotcom seiner "Liebe" Baboom damals per Twitter aus.

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