Australien
05/11/2011

Stiftung zeichnet Assange mit Goldmedaille aus

Die Sydney Peace Foundation würdigte seinen "Mut im Bereich der Menschenrechte"

Eine australische Stiftung hat Wikileaks-Gründer Julian Assange wegen „außergewöhnlichen Mutes“ im Bereich der Menschenrechte ausgezeichnet. Assange habe eine Goldmedaille bekommen, teilte die Sydney Peace Foundation am Mittwoch mit. Sie stellte Assange damit in eine Reihe mit dem ehemaligen südafrikanischen Präsidenten Nelson Mandela und dem Dalai Lama, die früher mit der Goldmedaille ausgezeichnet worden waren.

Die Stiftung gehört zur Universität von Sydney. Sie vergibt jährlich einen Friedenspreis. Die Goldmedaillen werden außer der Reihe verliehen.

Ein "neues Kapitel des Journalismus"
Assange habe der jahrhundertealten Geheimniskrämerei von Regierungen ein Ende gemacht und damit ein neues Kapitel des Journalismus und der Informationsfreiheit aufgeschlagen, sagte Stiftungsdirektor Stuart Rees. Die Auszeichnung wurde im Frontline-Club in London überreicht.

WikiLeaks hat Tausende vertrauliche Regierungsdokumente veröffentlicht, darunter Depeschen amerikanischer Diplomaten, die Politiker in den Gastländern nicht im besten Licht schilderten. Die US-Regierung betrachtet WikiLeaks als Bedrohung für die nationale Sicherheit. Assange wehrt sich in London gegen eine Auslieferung wegen Sexualstraftaten nach Schweden.

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