A man checks on his smartphone at a bus stand displaying a tablet computer advertisement in Beijing, China Monday, Aug. 19, 2013. Many famous Chinese - from pop stars to scholars, journalists to business tycoons - have amassed substantial online followings, and these larger-than-life personalities donít always hew to the Communist Party line. Now Beijing is tightening its grip on Chinaís already heavily restricted Internet by making influential microbloggers uncomfortable when they post material the government doesnít like. (AP Photo/Andy Wong)

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Digital Life
06/23/2014

Straßenlampen in Chicago zählen Smartphones

Die Stadt Chicago will in der ganzen Stadt Sensoren verteilen, die die Witterung erfassen und Passanten anhand ihrer Smartphones zählen. Dafür erntet man auch Kritik.

Die US-Stadt Chicago wird in den kommenden Monaten Straßenlampen montieren, die mit zahlreichen Sensoren ausgestattet sind. In den recht unscheinbaren Metallkästen verbergen sich Sensoren, die Luftqualität, Lichtintensität, Geräuschkulisse, Temperatur, Niederschlag und Windgeschwindigkeit messen. Zudem soll die Zahl der Passanten anhand von Smartphones erfasst werden. Letztere Funktion sorgt für Aufsehen, doch die Betreiber beruhigen.

Anonymisiert

Die erfassten Daten würden es nicht ermöglichen, eine Person zu identifizieren oder einen Tagesablauf zu rekonstruieren. Es wird nicht das Gerät erfasst, sondern lediglich das Signal. Mit Hilfe der Daten soll die Stadt zu einem „sicheren, effizienteren und sauberen Platz zum Leben“ werden. Die Zweifel bleiben Kritikern zufolge jedoch bestehen, vor allem aufgrund der engen Kooperation mit Unternehmen. Bereits ab Juli könnten bis zu acht Kreuzungen mit den Sensoren ausgestattet werden, Dutzende sollen bis Jahresende folgen.