MUSIKKONSUM
11/13/2010

Streaming schließt zu Downloads auf

Musikstreaming-Angebote sind laut Marktforschern in den USA drauf und dran Downloadshops und Online-Tauchbörsen beim Musikkonsum den Rang abzulaufen.

Musikstreams werden den in den USA von annähernd so vielen Leuten genutzt wie Download-Angebote. Das berichtete das Blog Evolver.fm unter Berufung auf Zahlen des US-Marktforschungsunternehmens NPD Group.

Demnach nutzten im August 29 Prozent der US-Amerikaner Streaming-Angebote wie MySpace Music oder YouTube zum Musikkonsum, 30 Prozent luden Musik aus Downloadshops wie iTunes, Amazon MP3 oder Filesharing-Netzwerken herunter.

Streaming mit höheren Zuwachsraten

Streaming verzeichnete laut den Zahlen der Marktforscher in den USA aber weit höhere Zuwachsraten als Download-Angebote. Von März bis August stieg die Anzahl der Streaming-Nutzer um vier Prozent, während die Zuwachsrate bei der Nutzung von Musikdownloads im selben Zeitraum lediglich ein Prozent betrug.

Setze sich der Trend fort, werde Musikstreaming in den USA bald zur dominanten Form des Musikkonsums am Computer, so Elliot van Buskirk von Evolver.fm.

Trendwechsel auch in Frankreich

In Frankreich dürfte dies laut einer am Dienstag veröffentlichten Untersuchung des Marktforschungsinstituts Mediametrie bereits der Fall sein. Dort nutzten demnach im Oktober 27 Prozent der französischen Internet-User Musikstreaming-Angebote.

Nach E-Mail, Chat und Blogs sei Musikstreaming bereits die viertpopulärste Aktivität der Franzosen im Internet, so die Ergebnisse der Untersuchung.

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(futurezone)

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