Digital Life
07.06.2016

Studie: Junge Erwachsene kennen Risiken im Netz

Die meisten jungen Erwachsenen kennen laut einer Unicef-Studie das Risiko, im Internet Opfer einer Straftat zu werden.

Einer Umfrage des UN-Kinderhilfswerks zufolge glauben 80 Prozent der 18-Jährigen, dass Kinder und Jugendliche online Gefahr laufen, sexuell missbraucht oder ausgenutzt zu werden. Mehr als die Hälfte der Befragten denkt zudem, dass sich ihre Freunde im Internet „riskant“ verhielten. Gleichwohl gingen fast 90 Prozent davon aus, fähig zu sein, sich selbst sicher im Internet zu bewegen und Gefahren ausweichen zu können.

„Das Internet und Handys haben den Zugang junger Leute zu Information revolutioniert, aber die Umfrageergebnisse zeigen auch, wie real die Risiken von Online-Missbrauch für Mädchen und Jungs ist“, sagte der Unicef-Direktor für Kinderschutz, Cornelius Williams, am Montag. Für die Studie wurden mehr als 10 000 18-Jährige aus 25 Ländern befragt.

Für die Studie „Growing up online“ wurden im April 2016 weltweit mehr als 10 000 18-Jährige in folgenden Ländern befragt: Albanien, Algerien, Brasilien, Dominikanische Republik, El Salvador, Ghana, Guatemala, Indien, Indonesien, Jamaica, Jordanien, Kenia, Madagaskar, Malaysia, Montenegro, Marokko, Namibia, Paraguay, Philippinen, Serbien, Thailand, Uganda, Großbritannien, USA, Vietnam.