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Tech-Branche reagiert positiv auf Tim Cooks Coming-out

Tech-Branche reagiert positiv auf Tim Cooks Coming-out

"Ich bin stolz, schwul zu sein.“ Für diesen Schritt, mit seiner Homosexualität an die Öffentlichkeit zu gehen, erhielt der Apple-Chef Tim Cook noch am selben Tag viel Lob und zwar auch von der Konkurrenz. Microsoft-Chef Satya Nadella schrieb auf Twitter, er sei inspiriert von Cook.

Auch Googles Sundar Pichai oder der T-Mobile-USA-CEO John Legere sowie Facebook-Gründer Mark Zuckerberg äußerten sich positiv. So schrieb Zuckerberg auf Facebook: " Danke, Tim, dass du uns zeigst, was es heißt, eine ehrliche, couragierte und authentische Führungskraft zu sein." Pichaei schrieb: "Inspirierend. Bin überzeugt, dass es einen Unterschied machen wird." Lobende Worte kamen zudem von Richard Brandson.

Bedeutendes Coming-out

Der Vorstandsvorsitzende von Apple, Arthur Levinson, erklärte, Cook werde von der gesamten Firma und dem Vorstand unterstützt. Seine Entscheidung werde die Gleichstellung vorantreiben, so Levinson zur„New York Times“. Das Outing sei ebenso bedeutend und habe ebenso viel einen „Newswert“ wie Outings von Profi-Fußball-Spielern, Schauspielern oder US-Sentatoren.

Das Coming-out einer Führungsperson in der Wirtschaft ist nämlich noch immer extrem selten. Der Völklinger Kreis, ein Netzwerk für schwule Führungskräfte, sieht das dementsprechend skeptisch. Dadurch fehlten Vorbilder für schwule oder lesbische Mitarbeiter, sagte Vorstandschef René Behr. Von Cooks Schritt erhofft sich Behr eine „Strahlkraft“ auch für Mitarbeiter deutscher Firmen. „Ich denke, dass das für andere Führungskräfte eine Ermutigung bedeutet, diesen Schritt zu gehen.“

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