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Ranking
04/05/2012

Technologie-Index: Schweden an der Spitze

Im aktuellen Global Information Technology Report hat sich Österreich um einen Rang auf den 19. Platz verbessert. Der österreichische Markt ist laut dem World Economic Forum einer derjenigen mit dem höchsten Wettbewerbsdruck.

Die 11. Ausgabe des Reports konzentriert sich auf die Auswirkungen von IKT auf die Wirtschaft und Gesellschaft eines Landes. Neue Indikatoren wie mobiler Breitband-Zugang wurden aufgenommen und alte, überholte Merkmale weggelassen.

In Sachen Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) hat Österreich die zuletzt verlorenen Plätze nicht wiedergutmachen können. Im aktuellen Global Information Technology Report 2012 liegt Österreich nun auf dem 19. Platz, nachdem es im Bericht 2009/10 um vier Plätze auf Rang 20 abgerutscht war. Der Wettbewerbsdruck im Telekombereich hingegen ist in keinem anderen der 142 untersuchten Länder so hoch wie in Österreich, geht aus dem am Mittwoch präsentierten Report des World Economic Forum (WEF) hervor.

Harter Wettberb in der Telekommunikations-Branche
Für den Technologie-Index (Network Readiness Index, NRI) beurteilte das Weltwirtschaftsforum 53 Einzelkategorien, in einigen davon ist Österreich unter den den besten zehn Staaten: Neben der Bestnote im „Internet- und Telefoniewettbewerb" landete Österreich bei der „Verfügbarkeit von digitalem Content" auf Rang 4, mit einer Rate von 24 Prozent bei Softwarepiraterie an 5. Stelle, bei der „Intensität des lokalen Wettbewerbs" auf Platz 8 und bei den neuesten Technologien an 10. Position. Darüber gibt es nur in 12 Ländern mehr Mobilfunkverträge pro Einwohner als in Österreich.

Deutschland drei Ränge vor Österreich
Weltweit ist dem Bericht zufolge der Abstand zwischen den westlichen Staaten und Entwicklungsländern trotz Ausbau der IKT-Infrastruktur größer geworden, es sei eine digitale Kluft zu erkennen, heißt es. Schweden, gefolgt von Singapur, führt die diesjährige Rangliste an. Die Schweiz (5.), die Niederlande (6.), die USA (8.), Kanada (9.) und Großbritannien (10.) sind ebenfalls unter den Top 10. Die deutschen Nachbarn liegen drei Plätze vor Österreich auf Rang 16.

Mangelhafter Ausbau in Entwicklungsländer
Die meisten afrikanischen Länder weisen eine sehr mangelhafte Konnektivität auf. Als Gründe dafür nennt das WEF eine unzureichende Entwicklung der teuren IKT-Infrastruktur und mangelndes Know-how. Länder, die in neue Technologien investieren, konnten aber trotzdem nicht mit den Technologie-Vorreitern mithalten. Das wirkt sich laut WEF auf die Wettbewerbsfähigkeit und den Wohlstand aus. Auch die BRICS-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China) schafften es nicht unter die besten 50.

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