Digital Life
22.11.2015

Teenager verwechseln Google-Suchergebnisse und Werbung

Nur jeder dritte Teenager erkennt den Unterschied zwischen Werbung und Suchergebnis bei Google. Ähnliche Kritik musste sich Google bereits in den USA gefallen lassen.

Wer heute als Kind oder Teenager aufwächst, hatte wohl sein Leben lang Kontakt mit dem Internet. Das bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass man deswegen besser damit umgehen kann, wie eine neue Studie zeigt. Laut der britischen Medienaufsichtsbehörde Ofcom konnten lediglich 31 Prozent der befragten 12- bis 15-Jährigen Werbung in den Suchergebnissen von Google erkennen. Bei Acht- bis Elfjährigen fielen die Ergebnisse noch schlechter aus, lediglich 16 Prozent erkannten die Werbung.

Strenge Regeln in USA

Ähnliche Kritik musste Google bereits in den USA einstecken. Dort hat die US-Behörde FTC bereits 2002 Richtlinien für Suchmaschinen ausgegeben, wie Werbung gekennzeichnet werden sollte. Obwohl man die Regeln zu Beginn relativ streng befolgt hat, fanden Forscher heraus, dass Google über die Jahre die farbliche Kennzeichnung der Werbung zunehmend gelockert hat. Zudem wurde die Kennzeichnung „Gesponsert“ immer wieder kritisiert - Google könnte ebensogut „Werbung“ schreiben.