Digital Life
13.01.2016

Tinder bewertet heimlich wie begehrenswert Nutzer sind

Damit den Tinder-Usern passende Vorschläge unterbreitet werden können, pflegt das Unternehmen ein internes Scoring.

Was danach klingt, als würden die attraktiven Tinder-Nutzer ebenso attraktivere User vorgeschlagen bekommen, soll einen einfachen Grund haben. Nach einem internen Bewertungssystem mit dem gemessen wird, wie begehrenswert die einzelnen Nutzer für andere User sind, will das Unternehmen seinen Nutzern passendere Profile vorschlagen. Das schreibt Fast Company.

So gibt es eben Nutzer, die Gesichtsbehaarung, Tattoos, kurze oder lange Haare oder sonstige Äußerlichkeiten anziehend finden, während andere dies als abstoßend bezeichnen würden. Das lässt sich anhand der Swipes leicht feststellen. Darüber hinaus besteht ein Tinder-Profil auch aus einer kurzen Beschreibung. Und demnach wird die interne Bewertung aus einer Verschmelzung dieser Daten errechnet, was die Grundlage darstellt, welcher User welches Profile vorgeschlagen bekommt, um die Wahrscheinlichkeit eines passenden Profile-Paares zu erhöhen.

Wie Fast Company betont, habe die interne Bewertung keinerlei objektive Aussagekraft darüber, wie schön oder attraktiv die einzelnen Nutzer sind. Dieses Scoring diene lediglich dazu, den Usern passende Vorschläge zu unterbreiten, sodass die Aussicht auf einen Match höher wird.