In Shanghai kann man eine Todes-Simulation erleben. Hier das virtuelle Krematorium

© Screenshot

Erlebnis
04/06/2016

Todessimulator lässt eigenes Sterben erleben

Im Xinglai-Museum in Shanghai erleben Besucher ihren eigenen Tod, eine Einäscherung und die Wiedergeburt. Die Erfahrung soll zum Nachdenken über das Leben anregen.

Xinglai heißt "erwachen". Aus ihrem Alltag erwachen sollen die Besucher des neuen, gleichnamigen Museums in Shanghai, indem sie Leben, Tod und die Wiedergeburt durchlaufen. Zu Beginn sind die Besucher mit einer Reihe von Spielen konfrontiert, durch die sie über das eigene Leben nachdenken sollen. Dann wird virtuell gestorben.

Im Krematorium

Auf einer Bahre wird man in ein "Krematorium" geschoben, wo man von projizierten Flammen umgeben ist. Am Ende der Reise wird man durch einen engen Kanal und ein mit Bällchen gefülltes Becken wiedergeboren, berichtet Mashable. Der 4. April wurde als Eröffnungstag ausgewählt, weil die Vier auf Chinesisch mit Tod gleichgesetzt wird. Das Eintrittsticket kostet dementsprechend 444 Yuan (60 Euro).

Xinglai war ursprünglich als Room-Escape-Spiel konzipiert. Trotz einer erfolgreichen Crowdfunding-Kampagne musste das Team hinter der Attraktion aber umdisponieren, nachdem man auf Konstruktionsprobleme stieß.