Digital Life
19.04.2015

Twitter ändert AGB und Datenschutzrichtlinie

Ab 18. Mai 2015 gilt für alle Europäer, die Twitter nutzen: Die Nutzer-Daten werden nach irischem Datenschutzgesetz verwaltet.

Twitter gab am Samstag eine Änderung seiner AGB und der Datenschutzrichtlinie bekannt. Die Änderungen treten am 18. Mai in Kraft. Wie bei Facebook gilt: Wer den Kurzmitteilungsdienst nach 18. Mai noch nutzt, ist mit den Änderungen einverstanden.

Irland wird zuständig

Eine der wichtigsten Änderungen ist, dass für alle Twitter-Nutzer, die nicht in den USA leben, künftig der Unternehmenssitz von Twitter in Irland zuständig ist. Die „Twitter International Company“ in Irland ist dafür verantwortlich, dass Account-Informationen nach irischem Datenschutzrecht verwaltet werden. Insgesamt nutzen 300 Millionen Menschen Twitter außerhalb den USA, das sind 77 Prozent aller Accounts.

Die Begründung von Twitter lautet dazu folgendermaßen: „Da immer mehr Menschen auf der ganzen Welt unsere Dienste in Anspruch nehmen, haben wir unsere Aktivitäten ausgeweitet, um unseren Support für Nutzer weltweit zu verbessern.“

"Öffentliche Informationen"

Weitere Änderungen: In einer eigenen FAQ-Seite werden Nutzer nun darauf hingewiesen, was für Informationen von ihnen als „öffentliche Information“ gelten und wie man diese Daten selbst runterladen oder den Zugriff auf diese Informationen beantragen kann, heißt es seitens dem Kurzmitteilungsdienst.