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Aktion

Twitter setzt neue Regeln mit Troll-Bann durch

Chuck Johnson hatte bei Twitter eine Drohung gegen den Bürgerrechtler DeRay McKesson ausgesprochen und um Spenden für dessen Ermordung gebeten. McKesson sah darin eine ernstzunehmende Drohung. Twitter hat das ähnlich beurteilt und den Account von Johnson gesperrt, wie Re/code berichtet. Das ist zwar nicht neu, der Kurznbachrichtendienst hat Johnson schon einige Male verbannt. Allerdings handelt es sich diesmal um die erste Sperre, die auf Twitters neue Nutzungsbedingungen zurückzufühen ist.

Vergangenen Monat sind die Richtlinien verschärft worden, indem wertende Adjektive wie "direkt" oder "spezifisch" entfernt wurden. Twitter-Nutzer können somit gegen eine größere Zahl von unangebrachten Tweets vorgehen. Wie lange Johnsons Konto gesperrt bleibt, ist unklar. Johnson hat gegenüber Re/code angegeben, er habe keine Drohung gegen McKessons Leben ausgestoßen sondern lediglich eine Metapher gebraucht. Er wirft Twitter weiter Zensur vor und erwartet seinen Account bald wieder zurück.

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