Digital Life
14.03.2014

Twitter-User wollte für Retweets auf Passanten schießen

Ein 20-jähriger Twitter-Nutzer veröffentlichte ein Foto, in dem er eine Waffe auf die Straße richtete und für 100 Retweets auf einen beliebigen Passanten schießen wollte.

Ein Twitter-Nutzer aus Los Angeles sorgte am Mittwoch für Aufsehen. Dieser veröffentlichte ein Bild mit einer Waffe, das auf die Straße gerichtet war und kommentierte das mit „100 Retweets und ich schieße auf jemanden, der vorbeigeht“. Es ist unklar, wie die Reaktion der Twitter-Community auf diesen merkwürdigen Aufruf war, doch der vermeintliche Schütze konnte mittlerweile identifziert werden. Der 20-jährige Verdächtige wurde nur wenige Stunden später von der Polizei festgenommen und dem Richter vorgeführt. Eine Kaution von 50.000 US-Dollar wurde festgelegt, die der Verdächtige jedoch nicht hinterlegen konnte.

Die Waffe wurde im Zuge der Verhaftung beschlagnahmt. Dabei stellten die Ermittler fest, dass es sich um eine Luftdruckwaffe handelt. Der Twitter-Account wurde mitsamt des kompromittierenden Tweets mittlerweile gelöscht, einige Accounts, die das Bild retweetet haben, wurden zudem gesperrt.