Digital Life
28.09.2015

Uber könnte in Deutschland erneut vor Gericht landen

Die Taxi-Gewerkschaft hat vor einigen Monaten erfolgreich ein Verbot von UberPop erwirkt. Nun will der Fahrtdienst-Vermittler dagegen vorgehen.

Der Streit um den Service UberPop des umstrittenen Fahrdienst-Vermittlers Uber wird möglicherweise im kommenden Jahr erneut vor Gericht verhandelt. Im Juni 2016 werde ein Gerichtstermin vor dem Oberlandesgericht Frankfurt erwartet, teilte die Genossenschaft Taxi Deutschland am Montag mit. Im März hatte Uber in dem Streit um unlauteren Wettbewerb vor dem Landgericht Frankfurt eine Niederlage eingesteckt.

Berufung eingelegt

UberPop, das Fahrgäste an private Fahrer ohne Ausbildung und Personenbeförderungsschein vermittelte, hatte die Taxi-Branche aufgebracht. Der Dienst widerspreche dem Verbraucherschutz und geltendem Recht, erklärte Dieter Schlenker, Vorsitzender von Taxi Deutschland. Nun habe Uber Berufung eingelegt. In Deutschland ist UberPop eingestellt worden. Den Dienst solle es auch künftig in Deutschland nicht mehr geben, sagte der neue Deutschland-Chef von Uber, Christian Freese, erst kürzlich.