Digital Life
16.07.2015

Uber zu 7,3 Millionen US-Dollar Strafe verurteilt

Ein Gericht in Kalifornien hat den Fahrdienstleister Uber zur Zahlung von 7,3 Millionen US-Dollar verurteilt: Das Unternehmen habe Regulatoren unzureichend informiert.

Ein Richter der California Public Utilities Commission, der Regulierungsbehörde, die Ubers Geschäfte in Kalifornien prüft, hat den Anbieter von privaten Taxidiensten zu einer Strafe in Höhe von 7,3 Millionen US-Dollar verurteilt. In der Begründung heißt es, dass Uber Details über bestimmte Vorkommnisse vor den Regulatoren geheimgehalten haben. Genannt werden von Richter etwa Unfälle, wie die BBC berichtet.

Auch die Zahl der Fahrgäste mit körperlichen Beeinträchtigungen sei von Uber nicht genannt worden. Uber hat vor Gericht die Meinung vertreten, dass es die Regulatoren mit genügend Informationen über seine Geschäfte in Kalifornien versorgt habe und will jetzt gegen die Entscheidung in Berufung gehen. Wenn eine Berufung nicht innerhalb von 30 Tagen erfolgt und die Strafe nicht gezahlt wird, wird Uber die Lizenz zum Anbieten seiner Dienste in Kalifornien entzogen.