Ohne Orientierung – Schwächen im System
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Praktika

Über 500 Bewerber für die IT-Ferialjob-Aktion

Wie schon im Vorjahr vermittelt die futurezone auch heuer interessierten Jugendlichen und Studenten Ferialjobs in der IT-Branche. Die Bewerbungsphase ist nun zu Ende – mehr als 500 Personen bewarben sich für einen der 63 Praktikumsplätze.

Jetzt liegt es an den IT-Unternehmen, aus den zahlreichen Einsendungen ihre Favoriten zu wählen. Keine leichte Aufgabe, denn „die Bewerbungen waren sehr kreativ und reichten von Zeichnungen bis hin zu witzigen Selbstbeschreibungen in Form von Tweets", sagt etwa Sigrid Bachinger von A1.

Kreativität gefragt
Für die Teilnahme an der Aktion waren nämlich nicht  nur die üblichen Lebensläufe gefordert, sondern ein Ausdruck der Motivation im Stil einer von drei Social-Media-Arten: ein Video im YouTube-Stil, ein Foto in Art des Bilderportals Instagram oder ein 140 Zeichen kurzer Text, wie man ihn über Twitter senden würde. So konnten die Anwärter gleich zeigen, was in ihnen steckt. Denn bei den Praktika erwartet sie nicht das gefürchtete „Wurstsemmel-Holen", sondern verschiedenste Aufgaben im IT-Bereich.

Für die, die im Sommer Einsatz, Kreativität und Begeisterung zeigen, kann aus dem Ferialjob mehr werden: „Einer der Praktikanten aus dem Vorjahr ist mittlerweile fix bei uns angestellt. Auch heuer haben wir sehr spannende Bewerbungen erhalten", sagt Reinhold Baudisch von Durchblicker.at.

Auswahl
Einige der mehr als 30 an der Aktion teilnehmenden Unternehmen wie A1, World4You und das Bundesrechenzentrum (BRZ) haben bereits ihre Praktikanten gefunden: „Einem Studenten der TU Wien konnten wir für ein Praktikum zusagen und sind überzeugt, dass ihn spannende Aufgaben erwarten", so Barbara Blovsky vom BRZ.

Viele Firmen führen derzeit Gespräche mit ihren Favoriten. Besonders gut kamen Videobewerbungen an: „Eine Bewerberin besticht mit ihrem Video durch Kreativität, Charme und Sympathie. Wir freuen uns auf die Zeit mit den Praktikanten", so Christina Schuller von AT&S.

Aufgrund der hohen Qualität der Bewerbungen fiel auch für die futurezone  die Wahl nicht leicht, weshalb die Ferialplätze von drei auf sechs aufgestockt wurden.

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