Digital Life
28.08.2015

US-Drohne tötet Top-IS-Hacker

Bei einem US-Drohnenangriff wurde einer der meistgesuchten Cyber-Terroristen des Islamischen Staats, der gebürtige Brite Junaid Hussain, getötet.

Die US-Regierung hat den Hacker Junaid Hussain während eines Drohnenangriffs in der syrischen Stadt Ar-Raqqa getötet. Der gebürtige Brite wurde, ebenso wie zwei seiner Bodyguards, beim Angriff auf sein Auto getötet, wie Gizmodo berichtet.

Der in Großbritannien geborene Propagandist der Terrororganisation Islamischer Staat war schon seit längerem amtsbekannt und saß bereits 2012 im Gefängnis, weil er in den E-Mail-Account des ehemaligen britischen Premierministers Tony Blair eindrang und persönliche Informationen im Netz zur Verfügung stellte. Ein Jahr später setzte er sich nach Syrien ab und schloss sich der islamistischen Hacker-Fraktion "Cyber Caliphate" an. Als Teil dieser Gruppierung war er unter anderem für den Angriff auf den französischen Sender TV5 Monde verantwortlich.

Erst vergangene Woche wurde die vermeintliche Nummer Zwei der Terrororganisation Islamischer Staat, Haji Mutazz, ebenfalls bei einem Drohnenangriff im irakischen Mossul getötet.