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01/15/2013

US-Heimatschutz warnt weiter vor Java-Lücke

Die zum US-Software-Unternehmen gehörige Java-Technologie, die auf einem Großteil der Computer weltweit installiert ist, beunruhigt seit Tagen wegen einer schweren Sicherheitslücke. Doch auch nach einem Patch durch den Hersteller rät das US-Heimatschutzministerium zu einer Deinstallation.

Das U.S. Department of Homeland Security warnt Nutzer weiterhin davor, Java im Browser zu nutzen, und rät zur Deinstallation. Ein Angreifer könnte sich nach wie vor aus der Ferne Zugriff auf einen Computer verschaffen, wenn mit dessen Browser eine präparierte Webseite besucht wird.

Wie in einer Online-Nachricht des CERT der US-Behörde zu lesen ist, solle man Java nur in ganz dringenden Fällen nutzen, auch nachdem man auf die Version Java 7u11 upgedatet hat. Das Update hätte zwar eine Lücke geschlossen, eine andere für potenzielle Angreifer jedoch offen gelassen.

Java ist eine Technologie, die bei Web-Anwendungen, Desktop-Anwendungen oder Smartphone-Apps zum Einsatz kommt. Java steht seit Jahren in der Kritik von Sicherheitsexperten, die immer wieder auf Sicherheitslücken in der Software aufmerksam machen.

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