Digital Life
27.10.2016

Vater von "eBay-Baby" wird Kontakt zum Kind untersagt

Ein "Scherz" mit weitreichenden Folgen: Jener Mann, der seine Tochter in einer Kleinanzeige auf eBay angeboten hat, wird der Kontakt zu ihr untersagt.

Ein Mann, der seine wenige Wochen alte Tochter in einer Ebay Kleinanzeige angeboten hat, darf vorerst keinen Kontakt mehr zu dem Baby haben. Das hat das Duisburger Amtsgericht am Donnerstag entschieden. Die Mutter soll mit dem Kind ohne den Vater in eine Mutter-Kind-Einrichtung ziehen. Wie das Gericht mitteilte, soll ein unbeaufsichtigter Kontakt des Vaters zum Kind ausgeschlossen werden. Dazu habe das Familiengericht ergänzende Maßnahmen getroffen. Der Vater hatte zugegeben, die Verkaufsanzeige geschaltet zu haben.

Pflegefamilie übergeben

Das Mädchen war vor zwei Wochen für 5000 Euro auf der Handelsplattform Ebay Kleinanzeigen angeboten worden. Das Duisburger Jugendamt schritt ein und übergab es einer Pflegefamilie. Der Vater gab an, das Ganze sei nur ein Scherz gewesen. Die Ermittlungen gegen ihn wegen Verdachts auf Menschenhandel dauern an.