Israeli start-up Redefine Meat launches their 3D printed plant-based New-Meat commercially

© REUTERS / AMIR COHEN

Digital Life

Veganes Fleisch aus dem 3D-Drucker kommt in europäische Lokale

Das israelische Start-up Redefine Meat präsentierte am Dienstag erstmals auf pflanzlicher Basis hergestelltes 3D-gedrucktes "Fleisch", das ganzen Stücken von Lamm- und Rindfleisch ähnelt, und will seine Produkte nun auch in europäischen High-End-Restaurants anbieten.

Bisher werden von der alternativen Fleischindustrie hauptsächlich Hackfleischprodukte hergestellt, denen oft die faserige Textur fehlt, die in Tierfleisch zu finden ist. Redefine Meat will diesen "heiligen Gral der alternativen Fleischindustrie" geknackt haben, berichtet The Times of Israel

Israeli start-up Redefine Meat launches their 3D printed plant-based New-Meat commercially

Breites Angebot

Neben den Teilstücken umfasst das Angebot des Start-ups auch Burger, Würstchen, Lammkebabs und Rinderhackfleisch. Gerichte, die aus den Produkten zubereitet werden sollen schon bald in Restaurants in Großbritannien und den Niederlanden angeboten werden, heißt es. In Israel werden sie in mehr als 150 Restaurants serviert.

Das von den Unternehmern Eshchar Ben-Shitrit und Adam Lahav gegründete Unternehmen stellte 2018 sein erstes 3D-gedrucktes Steak auf pflanzlicher Basis vor. Mit der hauseigenen patentierten digitalen Fertigungstechnologie sei man in der Lage im industriellen Maßstab die Muskelstruktur von Fleisch vollständig nachzubilden, so das Unternehmen.

Coming soon to a 3D printer near you: Plant-based steaks

Die Produkte, die aus einer Mischung von Erbsenprotein, Soja, roten Rüben, Kichererbsen und Kokosfett bestehen sind nach Angaben des Start-ups proteinreich, haben kein Cholesterin und sollen nicht nur wie echt aussehen, sondern auch so schmecken.

Zur Herstellung kommen 3D-Drucker zum Einsatz, die das Unternehmen gemeinsam mit "Druckerpatronen" künftig weltweit vertreiben will. Zuletzt konnte sich das Start-up eine Finanzspritze von 29 Millionen Dollar sichern, mit der die internationale Expansion vorangetrieben werden soll.

Hat dir der Artikel gefallen? Jetzt teilen!

Kommentare