Digital Life
19.02.2015

Vielen jungen Österreichern fehlen Computer-Fertigkeiten

Der ETS (Educational Testing Service) zufolge sind viele junge Erwachsene nicht in der Lage, E-Mails zu sortieren oder Excel-Tabellen zu lesen.

Die ETS ist eine Non-Profit-Organisation, die regelmäßig internationale Erhebungen durchführt, entwirft und beforscht. Eine Analyse der OECD-Studie "Adult Skill Assessment" durch Experten der ETS hat ergeben, dass viele Millennials - in diesem Fall sind das junge Erwachsene zwischen 16 und 34 - für den modernen Alltag grundlegende Fertigkeiten nicht ausreichend beherrschen, wie Quartz berichtet. Neben Rechen-, Lese- und Schreibkenntnissen wurde auch eine Gruppe von Fertigkeiten geprüft, die unter der Überschrift "Problem Solving in Technology-rich Environments" (etwa Problemlösung im Umgang mit moderner Technik) zusammengefasst wird. Dazu gehören etwa das Herauslesen von Daten aus einer Tabelle oder das Sortieren von E-Mails.

In Österreich sind laut dem ETS-Bericht 43 Prozent der Millenials nicht ausreichend befähigt, solche Aufgaben zu lösen. Das bedeutet einen Platz im Mittelfeld. In den USA werden in dieser Kategorie ganze 56 Prozent als nicht ausreichend befähigt eingestuft, in Finnland sind es nur 32 Prozent. Beim Lesen und Rechnen schneiden Österreichs junge Erwachsene besser ab, hier liegt die Alpenrepublik im oberen Mittelfeld. Demnach sind die Rechenkünste von 42 Prozent und die Lesefertigkeiten von 43 Prozent der jungen Erwachsenen hierzulande ungenügend.