Digital Life
24.08.2018

Virales Furz-Video kostet US-Wachmann den Job

Ein Wachmann, der unter Blähungen leidet, verlor seinen Job, nachdem Videos, in denen er seine Furze dokumentierte, im Netz viral gingen.

Sechs Monate lang filmte sich ein Wachmann aus den USA dabei, wie er an seinem Arbeitsplatz flatulierte. Die Videos postete er auf Instagram, wo er sich selbst auch als „Furz-Autorität“ bezeichnete. Die breite Öffentlichkeit nahm von der Flatulenz-Dokumentation keine Notiz, bis jemand auf Reddit eine Kompilation der Furz-Videos veröffentlichte.

Das Video ging viral und wurde mehrere Hundertausendmal abgerufen. Die neu gewonnene Internetprominenz kostete dem Wachmann allerdings seinen Job. Doug, wie der Sicherheitsbedienstete mit Vornamen heißt, nahm auch sein Entlassungsgespräch auf Video auf.

Daraus geht hervor, dass es nicht die Furze waren, die zu dem Jobverlust führten, sondern die Tatsache, dass er sie an seinem Arbeitsplatz in Uniform absetzte.

Seinen neu erlangten Ruhm will der Wachmann, der sich im Netz nun „Paul Flart“ nennt, zu Geld machen. Gegenüber Vice kündigte er an, dass er daran denke Merchandising-Artikel zu verkaufen (Furzkissen?) und Furz-Wettbewerbe zu veranstalten. "Wir leben in einer Gesellschaft in der Popularität sehr kurzlebig ist", wird er zitiert: Er müsse nun schnell handeln.